10.05.2019

Rückblick: Zwei Tage für Vernetzung, Methoden und Praxistipps

Am 5. und 6. Mai fand im Tagungshaus Neuland das zweite Vernetzungstreffen mit Botschafter/-innen und Multiplikator/-innen des Interner LinkAnne Frank Zentrums und des BfDT unter dem Motto: Aktiv & vernetzt. Gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit, gemeinsam für Respekt statt.
Gruppenbild der Teilnehmenden (Bild: BfDT)Gruppenbild der Teilnehmenden (Bild: BfDT)

Nach einem ersten moderieren Kennenlernen am Sonntag, nutzten die 30 Teilnehmenden den restlichen Abend um sich noch weiter zu vernetzen und über ihr jeweiliges Engagement auszutauschen.

In den nächsten Tag wurde mit einer gemeinsamen Begrüßung der Teilnehmenden durch den Direktor des Anne Frank Zentrums, Patrick Siegele, und Dr. Gregor Rosenthal, Leiter der Geschäftsstelle des BfDT, gestartet. Anschließend stellte der Projektleiter von openTransfer der Stiftung Bürgermut, Sebastian Gillwald, die Barcamp-Methode vor. „Es ist ein Vernetzungs- und Austauschformat, bei dem, ‘der Tag lebt von dir‘, gilt. Das bedeutet, der Tag ist, was ihr daraus macht“. Und die Teilnehmenden machten etwas daraus! In insgesamt zehn Sessions, die parallel und über den Tag verteilt liefen, wurde unter anderem über Antisemitismus, Anti-Romanismus, Social-Media, die Europawahl, den kreativen Protest und Rechtspopulismus /-extremismus diskutiert. Hierbei wurden die Themen ganz vielfältig behandelt. So wurden zum einen Definitionen, Erklärungsansätze und Theorien herausgearbeitet, aber auch praktische Projektideen und Handlungsstrategien entwickelt. Zum Beispiel lernte Lilly Reiswich, Botschafterin des Anne Frank Zentrums, in der Session: In Kontakt, „wie man an Menschen herantreten kann, die eine andere politische Haltung haben“.

Vernetzungstreffen mit Botschafter/-innen und Multiplikator/-innen des Anne Frank Zentrums und des BfDT in Bielefeld 2019 (Bild: BfDT)
Für viele der Teilnehmenden war die Barcamp-Methode neu. Yannick van de Sand vom Preisträgerprojekt Storch Heinar zog am Ende ein positives Fazit: „Die Spontanität der Barcamp-Sessions macht es spannend und sehr partizipativ“. Martin Bühren, Botschafter des Anne Frank Zentrums, fand es besonders gut, dass die Teilnehmenden die Moderationen innerhalb der Sessions übernehmen durften, wodurch flexibel eigene Akzente gesetzt werden konnten. Auch die Zusammensetzung der Gruppe wurde von den Teilnehmenden positiv bewertet. So hob Alina Ritzhaupt, ebenfalls Botschafterin des Anne Frank Zentrums, hervor: „Ich finde es gut, dass das Alter so gut gemischt war. Dadurch bekommt man viele verschiedene Perspektiven mit“.

Zuletzt diskutierten die Teilnehmenden Ideen für die Weiterentwicklung des Formats und mögliche nächste Schritte, über die wir Sie auf dem Laufenden halten werden.


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