06.02.2019

Rückblick: Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Heimat Land: Landleben in Vielfalt für alle gestalten

„Es lebe das Land!“, stellten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Heimat Land: Landleben in Vielfalt für alle gestalten“ nach zwei Tagen voller Impulse und anregender Gespräche fest.

Teilnehmende im Gespräch_Lübeck (Bild: BfDT)

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) lud gemeinsam mit der Hansestadt Lübeck am 01./02. Februar 2019 zum dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ nach Lübeck ein. Dort nahmen insgesamt 130 zivilgesellschaftlich Engagierte, Mitarbeitende aus Kommunen und Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger aus 15 Bundesländern – einzig die Hansestadt Bremen war nicht vertreten – teil.

Die Veranstaltung bot Raum, sich darüber zu verständigen, was gesellschaftlichen Zusammenhalt gerade in ländlichen Regionen ausmacht, und wie dieser durch gemeinsames Engagement und aktive Mitgestaltung gefördert werden kann. Einen Überblick über die Thematik verbunden mit einer Sensibilisierung für Herausforderungen und Problemlagen schaffte Ljubica Nikolic von der Georg-August-Universität Göttingen, die dem Publikum in ihrem Einführungsvortrag wesentliche Fakten prägnant vorstellte. Darauf aufbauend folgte ein Streitgespräch, in dem die Diskutanten die Wichtigkeit von Dörfern für ländlich geprägte Regionen in unterschiedlichen Perspektiven kontrovers beleuchteten. Zehn Landcafés zu zehn verschiedenen zentralen Herausforderungen, die das Landleben in Gegenwart und Zukunft beeinflussen, sorgten für ein reges
Landcafé_Lübeck (Bild: BfDT)
Treiben in den Räumlichkeiten des Historischen Rathauses zu Lübeck. Jede und jeder hatte hier die Möglichkeit, sich mit drei unterschiedlichen Thematiken zu beschäftigten. Die Methode der Landcafés schuf für alle Beteiligten eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Abgerundet wurde der späte Freitagnachmittag mit der Begehung der beschriebenen Wandzeitung, die im Zuge der Landcafés durch die Teilnehmenden erstellt worden war. Beim gemeinsamen Abendessen konnte dann weiter genetzwerkt werden, wobei die Vielfalt der Teilnehmenden aus dem gesamten Bundegebiet für alle eine besondere Bereicherung darstellte.

Der zweite Veranstaltungstag im media docks business & conference center Lübeck – einem in Stand gesetzten denkmalgeschützten Lagerhaus direkt am Hafen – stand ganz im Zeichen von fünf Werkstätten, die sich guten Lösungsansätzen für Herausforderungen wie der Digitalisierung, dem demographischen Wandel oder der sogenannten Landflucht widmeten. Die Köpfe rauchten, es wurde intensiv gearbeitet, sich ausgetauscht und neue Impulse durch vielfältige Beispielgebende, die aus ihrer Arbeit im und für den ländlichen Raum berichteten, gegeben. Praxisorientiert wurden Chancen dieser Ansätze gemeinsam evaluiert und diskutiert. Um möglichst vielen Menschen anschaulich und über die gängige Methode der Präsentation hinaus die Eindrücke aus den jeweilig anderen Werkstätten zu vermitteln, wurden zu jeder Werkstatt Videointerviews mit Teilnehmenden geführt, und im Abschlussplenum präsentiert: Neuen Erkenntnisse und Expertise von anderen wurde aufgenommen, um sie vor Ort zu nutzten. Eine fakultative Stadtführung durch das engagierte Lübeck rundete diese intensiven und bereichernden beiden Veranstaltungstage ab.

Vorstellung der Werkstattergebnisse_Lübeck (Bild: BfDT)
Wir alle können auf produktive Tage in Lübeck zurückblicken, bei der viel über die Zukunft des ländlichen Raumes und des gesellschaftlichen Zusammenhalt nachgedacht und diskutiert wurde. Ganz herzlich möchten wir und die Hansestadt Lübeck noch einmal allen Anwesenden für ihr engagiertes Mitwirken an der Veranstaltung danken. Eine Veranstaltungsdokumentation finden Sie weiter unten auf der Seite. Gern können sie hier auch noch einmal einen Blick in den Download-IconVeranstaltungsflyer werfen.

Falls Sie im Nachgang noch Ideen oder Anregungen zum Thema der Veranstaltung oder auch zu zukünftigen Projekten haben, bei denen das BfDT Sie unterstützen könnte, zögern Sie nicht, uns per Email unter buendnis@bpb.de zu kontaktieren.


Interner LinkEindrücke der Veranstaltung



Interner LinkDokumentation der Veranstaltung


Teilnehmende im Gespräch_Lübeck (Bild: BfDT)Teilnehmende im Gespräch_Lübeck (Bild: BfDT)

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) lud gemeinsam mit der Hansestadt Lübeck am 01./02. Februar 2019 zum dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ nach Lübeck ein. Dort nahmen insgesamt 130 zivilgesellschaftlich Engagierte, Mitarbeitende aus Kommunen und Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger aus 15 Bundesländern – einzig die Hansestadt Bremen war nicht vertreten – teil.

Die Veranstaltung bot Raum, sich darüber zu verständigen, was gesellschaftlichen Zusammenhalt gerade in ländlichen Regionen ausmacht, und wie dieser durch gemeinsames Engagement und aktive Mitgestaltung gefördert werden kann. Einen Überblick über die Thematik verbunden mit einer Sensibilisierung für Herausforderungen und Problemlagen schaffte Ljubica Nikolic von der Georg-August-Universität Göttingen, die dem Publikum in ihrem Einführungsvortrag wesentliche Fakten prägnant vorstellte. Darauf aufbauend folgte ein Streitgespräch, in dem die Diskutanten die Wichtigkeit von Dörfern für ländlich geprägte Regionen in unterschiedlichen Perspektiven kontrovers beleuchteten. Zehn Landcafés zu zehn verschiedenen zentralen Herausforderungen, die das Landleben in Gegenwart und Zukunft beeinflussen, sorgten für ein reges Treiben in den Räumlichkeiten des Historischen Rathauses zu Lübeck. Jede und jeder hatte hier die Möglichkeit, sich mit drei unterschiedlichen Thematiken zu beschäftigten. Die Methode der Landcafés schuf für alle Beteiligten eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Abgerundet wurde der späte Freitagnachmittag mit der Begehung der beschriebenen Wandzeitung, die im Zuge der Landcafés durch die Teilnehmenden erstellt worden war. Beim gemeinsamen Abendessen konnte dann weiter genetzwerkt werden, wobei die Vielfalt der Teilnehmenden aus dem gesamten Bundegebiet für alle eine besondere Bereicherung darstellte.

Landcafé_Lübeck (Bild: BfDT)

Der zweite Veranstaltungstag im media docks business & conference center Lübeck – einem in Stand gesetzten denkmalgeschützten Lagerhaus direkt am Hafen – stand ganz im Zeichen von fünf Werkstätten, die sich guten Lösungsansätzen für Herausforderungen wie der Digitalisierung, dem demographischen Wandel oder der sogenannten Landflucht widmeten. Die Köpfe rauchten, es wurde intensiv gearbeitet, sich ausgetauscht und neue Impulse durch vielfältige Beispielgebende, die aus ihrer Arbeit im und für den ländlichen Raum berichteten, gegeben. Praxisorientiert wurden Chancen dieser Ansätze gemeinsam evaluiert und diskutiert. Um möglichst vielen Menschen anschaulich und über die gängige Methode der Präsentation hinaus die Eindrücke aus den jeweilig anderen Werkstätten zu vermitteln, wurden zu jeder Werkstatt Videointerviews mit Teilnehmenden geführt, und im Abschlussplenum präsentiert: Neuen Erkenntnisse und Expertise von anderen wurde aufgenommen, um sie vor Ort zu nutzten. Eine fakultative Stadtführung durch das engagierte Lübeck rundete diese intensiven und bereichernden beiden Veranstaltungstage ab.
Vorstellung der Werkstattergebnisse_Lübeck (Bild: BfDT)Vorstellung der Werkstattergebnisse_Lübeck (Bild: BfDT)
Wir alle können auf produktive Tage in Lübeck zurückblicken, bei der viel über die Zukunft des ländlichen Raumes und des gesellschaftlichen Zusammenhalt nachgedacht und diskutiert wurde. Ganz herzlich möchten wir und die Hansestadt Lübeck noch einmal allen Anwesenden für ihr engagiertes Mitwirken an der Veranstaltung danken. Eine Veranstaltungsdokumentation finden Sie weiter unten auf der Seite. Gern können sie hier auch noch einmal einen Blick in den Download-IconVeranstaltungsflyer werfen.

Falls Sie im Nachgang noch Ideen oder Anregungen zum Thema der Veranstaltung oder auch zu zukünftigen Projekten haben, bei denen das BfDT Sie unterstützen könnte, zögern Sie nicht, uns per Email unter buendnis@bpb.de zu kontaktieren.


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