Nachgekommen – Frauen in der Gastarbeitergeschichte

Die Projektgruppe zu Besuch bei der Schirmherrin Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, in Hannover von links: Birgit Meyer (Lindenschule Buer), Annegret Tepe (Netzwerk Jugendhaus Buer, AG-Leitung), die Schülerinnen Ceren Catal, Kristin Weber, Sarah Isabel Ekeler, Tugba Bagsiz, Zekiye Azattemür; Doris Schröder-Köpf, Jule Saßenberg, Ursula Thöle-Ehlhardt (Projektleiterin) (Bild: Netzwerk Jugendhaus Buer e.V.)Die Projektgruppe zu Besuch bei der Schirmherrin Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, in Hannover von links: Birgit Meyer (Lindenschule Buer), Annegret Tepe (Netzwerk Jugendhaus Buer, AG-Leitung), die Schülerinnen Ceren Catal, Kristin Weber, Sarah Isabel Ekeler, Tugba Bagsiz, Zekiye Azattemür; Doris Schröder-Köpf, Jule Saßenberg, Ursula Thöle-Ehlhardt (Projektleiterin) (Bild: Netzwerk Jugendhaus Buer e.V.)
Das Projekt „Nachgekommen – Frauen in der Gastarbeitergeschichte“ des Netzwerk Jugendhaus Buer e.V. und der Lindenschule Buer bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit persönlichen Geschichten von Frauen in der Gastarbeitergeschichte des Ortes auseinanderzusetzen. Junge Frauen portraitierten die Frauen, die im Zuge der Gastarbeiterbewegung nach Buer kamen, führten persönliche Interviews mit ihnen sowie mit einheimischen Zeitzeug/-innen und mit Frauen aus den nachfolgenden Generationen. Es spricht jung mit alt, die Großmutter zur Enkelin, die Migrantin zur Nicht-Migrantin, die Mutter zur Tochter. Die Interviewerinnen geben den Gastarbeiter-Frauen durch das im Projekt erstellte Buch eine Stimme, einen Rahmen, einen bleibenden Wert. Das Buch bringt den Frauen Wertschätzung entgegen, trägt zu einem besseren Verständnis bei und gibt einen facettenreichen Einblick in die Lebensbedingungen der Frauen und die lokale Gastarbeitergeschichte.

Das Buch wurde im November 2017 veröffentlicht. Es wird durch eine mobile Ausstellung ergänzt.

Im Mai 2018 wurden die Schüler/-innen für das Projekt mit dem Johann Bünting-Preis im Bereich „Jung für Alt“ ausgezeichnet. Förderungen bestanden von Seiten des Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., der Stiftung der Sparkasse im Landkreis Osnabrück, der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, dem Landkreis Osnabrück sowie der Stadt Melle.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2018, Preisgeld: 2.000€


Projektträger:Netzwerk Jugendhaus Buer e.V. / Lindenschule Buer
Ansprechpartner:Ursula Thöle-Ehlhardt
E-Mail:uschi.thoele@mail.de
Internet:www.juwa-buer.de