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Preisverleihung Aktiv-Wettbewerb in Regensburg: Kein Geld zum Fenster hinaus geworfen

Zehn Projekte aus ganz Bayern in Regensburg im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet

Gruppenbild der ausgezeichneten Aktiv-Preisträger/-innen 2016 in RegenburgGruppenbild der ausgezeichneten Aktiv-Preisträger/-innen 2016 in Regenburg


Interner LinkImpressionen aus Regensburg

Anlässlich der ersten regionalen Preisverleihung des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ war das Bündnis für Demokratie und Toleranz Anfang April in Regensburg zu Gast, um den bayrischen Preisträgerprojekten Urkunden für ihr vorbildliches Engagement durch den Beirat des BfDT zu überreichen. In festlichem Rahmen im historischen Rathaussaal machten zahlreiche öffentliche Vertreter/-innen ihre Aufwartung, auch die Preisträgerprojekte selbst brachten zahlreiche Unterstützer/-innen zur Verleihung mit. Nachdem im vergangenen Jahr eine zentrale Veranstaltung in Berlin zwar auch eine sehr schöne Würdigung für die ehrenamtlich Engagierten war, kehrte man in diesem Jahr aber zum Regionalprinzip zurück, um das Engagement wirklich „vor Ort“ sichtbar und den Gewürdigten die Anreise etwas leichter zu machen.

Zur Begrüßung hob Regensburgs Bürgermeister Jürgen Huber die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements hervor und würdigte die zahlreichen und kreativen Aktionen, die aus der Region und ganz Bayern eingereicht wurden. Als erfahrener Kommunalpolitiker unterstrich er, wie sehr ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ein Gemeinwesen stützten und gestalten könnten.

Anschließend stellte der Leiter der Geschäftsstelle des BfDT, Dr. Gregor Rosenthal, unter anderem die Ziele des Aktiv-Wettbewerbs dar, mit dem Engagement eben nicht nur gewürdigt, sondern auch sichtbar gemacht und so Vorbildcharakter entfalten soll. Bei allen neun ausgezeichneten Projekten wurden die Vorbildfunktion und die mögliche Übertragbarkeit, wenn die Preisträger/-innen im Gespräch die Entstehung und das Ziel der eigenen Aktionen beschrieben, immer wieder deutlich.

Die Redensart „Das Geld zum Fenster hinaus werfen“ soll mutmaßlich in Regensburg entstanden sein, genauer im 17. Jahrhundert. An diesem Tag konnten alle Gäste aber genau das Gegenteil beobachten: Denn die Preise, die zwischen 1.000 und 4.000 Euro dotiert waren, sind bei den Preisträgerprojekten bestens aufgehoben.

Der Meinung war auch Gabriele Fograscher, Bundestagsabgeordnete und BfDT-Beiratsmitglied, die als Laudatorin fungierte und die ausgezeichneten Projekte einzeln kenntnisreich würdigte. Sie freute sich über die vielfältigen Beiträge zur Stärkung von Demokratie und Toleranz und unterstrich die Bedeutung der ausgezeichneten Projekte: „Zivilgesellschaftliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Ohne die Millionen Menschen, die sich in Ihrer Freizeit für Schwächere einsetzen, die am Wochenende Kinder und Jugendliche unterstützen, oder nach Feierabend Geflüchtete bei der Integration an die Hand nehmen, wäre gesellschaftlicher Zusammenhalt nur ein leeres Wort – all jenen Menschen haben wir hier heute in Regensburg stellvertretend einen Preis verliehen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen dabei die ganze Spannbreite ehrenamtlichen Engagements und werden hoffentlich viele Nachahmer finden.“

Nach der Preisverleihung kamen die Gewinnerinnen und Gewinner miteinander und mit den anwesenden Gästen bei einem Empfang ins Gespräch – und tauschten sich dabei vielleicht schon über zukünftige Projektideen aus.


 

Aktiv-Preisträger/-innen erzählen von ihrem Engagement

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