Bayern

Preisträger-Projekte des Aktiv-Wettbewerbs 2016

Eine Szene aus dem Stück: Während Menschen für die Rechte Geflohener demonstrieren, wettern „besorgte“ Bürger_innen gegen das neue Flüchtlingsheim. Eine Journalistin macht daraus einen neckischen Bericht. Während des anschließenden Forumtheaterteils kam es regelmäßig zu heißen Debatten (Foto: Herbert Baumgärtner)
Interner LinkAsyl - Menschen wie Menschen behandeln

Das "ÜberbauTheater" Regensburg führte von September 2013 bis Oktober 2015 das Forumtheaterprojekt "Asyl - Menschen wie Menschen behandeln" mit insgesamt 20 Aufführungen durch. Die politische Theatergruppe will mit diesem Stück über gesellschaftliche Missstände aufklären, die Zuschauer/-innen zur Reflektion über ihre eigene gesellschaftliche Rolle anregen und ihnen ihre individuellen, politischen und sozialen Handlungsmöglichkeiten bewusst machen.


Initiatorin und Bundesfreiwilligendienstlerin Sabrina Kanski bei einem ihrer ersten Einsätze in einer 5.Klasse (Foto: Gemeinsam leben & lernen in Europa/ Nadiane Kreipl)
Interner LinkFremdenFREUNDlichkeit - Fakten zur Flüchtlingssituation

Das Projekt "FremdenFREUNDlichkeit - Fakten zur Flüchtlingssituation" des Passauer Vereins "Gemeinsam leben & lernen in Europa" hat sich seit 2015 zum Ziel gesetzt, Jugendliche über die Thematik Flucht und Geflüchtete aufzuklären. In interaktiven Workshops informieren junge Freiwillige, darunter auch Absolventen des Bundesfreiwilligendienstes sowie geflüchtete Jugendliche selbst, über die Situation von Geflüchteten.


Vereinspräambel von PfP: "Gemeinsam bewältigen wir das Leben, mit seiner ganzen Ungewissheit, seinen Enttäuschungen, seiner Angst und seiner Hoffnung, statt der sicheren, furchtbaren und endgültigen Lösung der Gewalt." (Foto: Power for Peace e.V.)
Interner LinkCHANGE!

"CHANGE!" ist ein präventives Bildungsprogramm des Power for Peace e.V. aus München, welches seit dem Jahr 2000 durchgeführt wird. Es wendet sich an gewaltbereite Jungen und junge Männer im Alter von 14 bis ca. 25 Jahren, die durch Hass und Vorurteile auffallen und von erschwerten Lebensbedingungen belastet sind. Das Projekt reagiert auf die gesellschaftlich-politische Problemlage der zunehmend extremistisch und rassistisch motivierten Gewalt.


Selbsthelfer-Nähgruppe Bad Endorf: Frauen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und Bayern nähen seit Oktober 2015 ehrenamtlich Dokumententaschen und Kosmetikrollbeutel, die sie unentgeltlich anderen Menschen (z.B. bedürftigen Senioren, Kunden der Tafel, Flüchtlingen in Großunterkünften etc.) zur Verfügung stellen (Foto: Selbsthelfer e.V.)
Interner Link"VON Flüchtlingen/Migranten FÜR Bedürftige"

Der Selbsthelfer e.V. aus dem bayerischen Söchtenau möchte sich mit seinem Projekt „Von Flüchtlingen/Migranten für Bedürftige“ dem Vorurteil, Geflüchtete und Migrant/-innen würden keinen ausreichenden Beitrag zur Gesellschaft leisten (wollen), entschieden entgegentreten. In dem Projekt stellen Geflüchtete und Migranten/-innen Produkte her, wie z.B. selbstgenähte Taschen, und verteilen diese kostenfrei an bedürftige Menschen.


(Foto: Jan Röder / Sozialdienst katholischer Frauen e.V. München)
Interner LinkFrauencafe Laetitia

Das „Frauencafé Laetitia“ ist Teil des Angebotes des Fachdienstes Beratung für Schwangere und junge Familien des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. München. Das Café besteht seit 2008 und öffnet jeden Dienstag für drei Stunden seine Türen. Es richtet sich an alle Frauen und ihre Kinder, die die Beratungsstelle aufsuchen.


Gemeinsam mit der KjG Regensburg ein Wochenende zum Thema friedliches Zusammenleben (Foto: Marianne Seiler)
Interner LinkSalam Bayern - gemeinsam aktiv!

Der Jugendverband "heimaten-Jugend" startete Ende 2013 das Projekt "Salam Bayern – gemeinsam aktiv!" und bietet seither jungen Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte einen Raum zum gemeinsamen Engagement. Ferner geht es in dem Projekt darum, den jungen Geflüchteten die deutsche Gesellschaft und Kultur näher zu bringen.


Drei Teilnehmende des Projekts "Jung, Jüdisch, Bayerisch" und Yehoshua Chmiel vom Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern auf dem Podium beim Gespräch mit Schülern des Simon-Marius-Gymnasiums in Gunzenhausen im April 2016 (Foto: Europäische Janusz Korczak Akademie e.V.)
Interner LinkJung, Jüdisch, Bayerisch

Die Europäische Janusz Korczak Akademie e.V. führt seit 2014 das Projekt „Jung, Jüdisch, Bayerisch“ in München durch. Inhalt des Projekts sind Kurzfilme, ein Magazin und Gesprächsrunden, die sich zum Ziel gesetzt haben, der allgegenwärtigen Unkenntnis der Mehrheitsgesellschaft bezüglich des modernen jüdischen Lebens in Deutschland entgegenzutreten und damit Vorurteile zu beseitigen.


Beim Spiel am 27. Januar 2017 zwischen Fortuna Düsseldorf 1895 und dem FC Sandhausen 04 trugen die Spieler der Fortuna während der Aufwärmphase vor dem Anpfiff vorne auf den Shirts das "!Nie wieder – Logo", auf der Rückseite stand „Für Erinnerung und Vielfalt“. (Foto: Fortuna Düsseldorf)
Interner LinkInitiative "!Nie wieder": Projekte und Aktionen zum 27. Januar

Die Initiative "!Nie wieder - Erinnerungstag im deutschen Fußball“, 2004 in der Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau gegründet, ruft bundesweit an den Spieltagen um den 27. Januar, dem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ dazu auf, sich an die vertriebenen und ermordeten Mitglieder der Fußballfamilie zu erinnern und sie damit zu ehren.


www.rentajew.org (Foto: Katy Brady für Deutsche Welle)
Interner Link„Rent a Jew“

Das Münchener Projekt "Rent a Jew" der Europäischen Janusz Korczak (EJKA) Akademie ermöglicht seit Juni 2015 Begegnungen zwischen jüdischen und nicht-jüdischem Publikum und einer/m jüdischen Referent/in, der oder die Einblicke ins jüdische Leben gewährt.


 

Aktiv-Preisträger/-innen erzählen von ihrem Engagement

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Audiopodcast über das Projekt: Güntersen, BUNT statt BRAUN
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