28.11.2013

Preisverleihung "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2011 in Bad Nenndorf

Am 14. September um 16 Uhr war es wieder soweit: Die sechste Preisverleihung im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2011 fand mit ca. 100 geladenen Gästen im Gymnasium der Europaschule Bad Nenndorf statt. 8 vorbildliche Projekte aus der Region Niedersachsen und der Hansestadt Bremen wurden öffentlich ausgezeichnet.

Eröffnet wurde die Preisverleihung vom Bürgermeister der Samtgemeinde Nenndorf Herrn Bernd Reese, der betonte, dass er das zivilgesellschaftliche Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger insbesondere gegen Rechtsextremismus sehr schätzt. Bad Nenndorf ist ein Ort der Vielfalt und Toleranz.

Cornelia Schmitz, stellvertretende Leiterin der Geschäftsstelle des BfDT fügte in ihrer Ansprache hinzu, dass diese Preisverleihung im Bundesland Niedersachsen ein Zeugnis für eine funktionierende und lebendige Zivilgesellschaft ist, deren Preisträger heute stellvertretend für viele andere eine Anerkennung für ihr persönliches Engagement erfahren.

Nach der Vorstellung des BfDT und des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ war es höchste Zeit für die Urkundenüberreichung. Unter der Moderation von Sibel Özdemir Yaman (BfDT) haben die Initiativen ihre vorbildlichen Projekte vorgestellt.

Bei dem ersten Preisträger, Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V mit dem Projekt „Bad Nenndorf ist bunt“ hat der Überraschungsgast, Herr Sebastian Edathy, MdB und Vorsitzender des 2. NSU-Untersuchungsausschusses, für Aufregung gesorgt und richtete sich persönlich an das Projekt.

Doch auch die anderen Preisträger kamen nicht zu kurz. Sie wurden von Prof. Dr. em. Roland Eckert, emittierter Professor für Soziologie an den Universitäten in Köln und Trier und Vorsitzender des Beirats des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Herrn Reese gewürdigt.

Das Projekt „Hip-Hop Omis- Die First Ladies“ der Freiwilligenagentur Jugend –Soziales – Sport e.V. sorgte für gute Stimmung und zeigte, dass mit solchen Projekten altersbedingte Isolation verhindert werden kann. Auf die Frage „Wie sind Sie auf diese Idee mit dem Hip-Hop gekommen?“ antwortete der junge Vertreter der Initiative mit einem breiten Lächeln: „ Das war ein reiner Zufall. Bei uns gibt es Tanzunterricht für Seniorinnen. Eines Tages ist der Unterricht für Seniorinnen ausgefallen. Sie waren alle da. Wir, die Jugendlichen, hatten Streetdance-Training. Da habe ich die Ladies einfach eingeladen. Seitdem trainieren sie mit uns zwei mal in der Woche. Sie können schon einiges!“.

Für die musikalische bzw. in diesem Fall tänzerische Begleitung war die Tanzgruppe „Dmax“ zuständig. Unter der Leitung von Don haben die 5 Tänzerinnen ihren Breakdance präsentiert. Nach der Preisverleihung hatten die Gäste die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Wir freuen uns auf Ludwigsburg zur 7. Preisverleihung am 28. September 2012!


 

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