Jüdische Migranten berichten über Verfolgung

Zeitzeugenpräsentation anlässlich der Internationalen Antirassismuswochen und zum Tag der Schule ohne Rassismus (Bild: Jüdischer FrauenVerein Dresden e.V.)Zeitzeugenpräsentation anlässlich der Internationalen Antirassismuswochen und zum Tag der Schule ohne Rassismus (Bild: Jüdischer FrauenVerein Dresden e.V.)
Bei dem Projekt "Jüdische Migranten berichten über Verfolgung" des Jüdischer FrauenVerein Dresden e.V. berichten die seit 1994 nach Dresden geflohenen jüdischen Zuwanderer/-innen aus der Ukraine authentisch über ihren am eignen Leibe erfahrenden Antisemitismus sowie über die Ausgrenzungen als Juden durch Nationalismus und Terror in einer Diktatur. Mit dem Projekt stellt sich der Jüdische FrauenVerein gegen den wachsenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Sachsen. Dabei adressiert das Angebot vor allem junge Menschen der Nachwendegeneration, die keine der beiden deutschen Diktaturen erleben mussten. Über die authentischen Berichte des Selbsterlebten soll eine unvergleichlich höhere Emotion geschaffen und Ambivalenz vermittelt werden, die Vorurteile gegenüber den jüdischen Migranten abbaut. Zielgruppe sind vor allem Schüler/-innen, Lehrer/-innen, Eltern und Vertreter/-innen aus der Politik.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017, Preisgeld: 2000€


Projektträger:Jüdischer FrauenVerein Dresden e.V.
Ansprechpartner:Dr. Elke Preusser-Franke
E-Mail:elke@preusser-franke.de
Internet:www.juedischerfrauenverein-dresden.de